Die Rigi
Die Rigi, Ihre Erlebnis- und Erholungsarena auf 1.800 m an 365 Tagen
Die Rigi ist der beliebteste Ausflugsberg der Schweiz. Vom Gipfel geniesst man einen atemberaubenden 360 Grad Panoramablick auf die Skyline der Alpen und über das gesamte Schweizer Mittelland. Die beiden Zahnradbahnen ab Vitznau (Erste Bergbahn Europas!) und Goldau sowie die Panorama-Luftseilbahn ab Weggis ermöglichen abwechslungsreiche Rundfahrten. Von Luzern, Eigenanreise oder mit dem öffentlichen Verkehr) ist der Rigi-Gipfel bequem in 90 Minuten erreichbar.
* Sonnenaufgangsfahrten – Naturspektakel und Alphornklänge
* Dampfzug Fahrten – Mit Feuer und Wasser gipfelwärts
* Schwebendes Restaurant – Dinner zwischen Himmel und Erde
Weitere Infos auf www.rigi.ch
Die Rigi und die Bahn
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entdeckte die neu aufstrebende „Tourismusgesellschaft“ das Reisen in die Alpenregion, insbesondere die Rigi war schon damals durch die zentrale Lage eine sehr beliebte Destination. Anfänglich zu Fuss, dann mittels Rigiträger mit Tragsänften oder per Pferd kamen die ersten Touristen und Pilger in Scharen auf die Rigi. In der Zeit um 1720 zählte man jährlich bereits zwischen 12'000 und 17'000 Gäste.
Der Bergtourismus kam dann im 19. Jahrhundert so richtig in Schwung. Die Rigi wurde 1871 als erster Berg in Europa mit einer Bergbahn erschlossen und ist heute immer noch der beliebteste Ausflugsberg der Schweiz. Die zentrale Lage, die optimale Erschliessung mit Bahn, Auto, Schiff und Bus ermöglichen kurze Anfahrtszeiten aus der ganzen Schweiz und den Nachbarländern. Zahnradbahnen ab Vitznau und Goldau sowie eine Luftseilbahn ab Weggis bringen die Gäste an 365 Tagen bequem und sicher ins einzigartige Erlebnis- und Erholungs-Paradies. Immer bekannter wird die Rigi auch im fernen Ausland. Kamen zu Beginn des Bergtourismus im 18. Jahrhundert die Leute fast ausschliesslich aus Europa, so sind heute Gruppen- und Individualreisende aus der ganzen Welt auf der Rigi anzutreffen, die sich vom Bergzauber einfangen lassen.
Die Rigi Bahnen besitzen heute den weltweit grössten betriebsfähigen Nostalgie-Zahnradbahn-Fahrzeugpark. Bestückt ist dieser mit Salonwagons aus der Belle Epoque, Dampfloks und dem ältesten betriebsfähigen elektrischen Zahnradtriebwagen der Welt. Alle Fahrzeuge werden regelmässig für spezielle Anlässe oder öffentliche Fahrten eingesetzt. Ein umfangreiches Erlebnis- und Eventangebot mit Nachtschlitteln, Nachtskifahren, Dampffahrten, Sonnenaufgangsfahrten, schwebendem Restaurant und speziellen Gruppenangeboten machen den Rigi Ausflug unvergesslich. Das etwa 90 Quadratkilometer grosse Sport- und Erholungsgebiet ist autofrei und von verschiedenen Aussichtspunkten aus hat man eine mehrere hundert Kilometer weite Rundsicht.
Die Rigi Bahnen - vom reinen Bahnbetrieb zum Erlebnisanbieter. So wird das eigentliche Kerngeschäft „Bahnbetrieb“ mit Komplettangeboten im Erlebnis- und Eventbereich angereichert. Unter der Marke www.rigievent.ch findet man neben den klassischen Bahnprodukten wie Dampf- und Nostalgiefahrten, eine Vielzahl von Sommer- und Wintererlebnisangebote sowie Veranstaltungen im neu entstehenden Rigi Eventzelt mit einer Kapazität bis zu 1.100 Personen (ab Sommer 2007).
Die Rigi und der Sommer - Wanderfreuden
Über 150 km gepflegte und gut markierte Wanderwege erwarten den Wanderfreund in der Destination Weggis Vitznau Rigi. Allein die Rigi, das Wanderparadies, bietet über 100 km autofreie Wanderwege mit traumhafter Weitsicht über das Mittelland und die Alpen. Gedeckte Feuerstellen, Kinderspielplätze, die höchste Trampolinanlage der Schweiz und verschiedene Hotel- und Gastronomiebetriebe mit Sonnenterrassen runden das Angebot ab.
Die Rigi und der Winter – Schneesportspass seit 1906
Den Gästen stehen im Winter vier Skilifte, drei Schlittelwege, eine Airboardpiste, 35 km präparierte Panorama-Winterwanderwege und 15 Hotel- und Gastrobetriebe mit Sonnenterrassen über dem Nebelmeer zur Auswahl. Die Wintersportbegeisterten, Schneeschuh- und Tourenläufer sowie Spaziergänger, Wanderer und Sonnenanbeter schätzen die gute Erreichbarkeit und die kurzen Anfahrtszeiten zu den Talstationen. Ein Vermietungscenter auf Rigi Kulm versorgt die Gäste mit dem notwendigen Equipment wie Schlitten, Airboards, Schneeschuhe und Nordic- Walkingstöcke. Der Winterspass ist garantiert.
Die Rigi und der Dampf – Nostalgie pur
Was andere Bergbahnen in den letzten Jahrzehnten schon längst zum alten Eisen gaben und ausmusterten, wird bei den Rigi-Bahnen als wertvoller Schatz gehegt und gepflegt. Und wenn die Rigi-Dampflokomotive fauchend und stampfend auf die Königin der Berge klettert, frisst sie pro Bergfahrt 500 Kilogramm Kohle und trinkt 2200 Liter Wasser.
Spüren Sie die Kraft, riechen Sie den Dampf, bewundern Sie blitzblankes Metall und sprühende Funken. Das reibungslose Spiel der wuchtigen Mechanik wird Sie faszinieren. Eine solche Dampffahrt macht Ihren Ausflug zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Fauchend und stampfend klettern die Dampfrosse aus dem letzten Jahrhundert auf die Rigi. Reisen Sie mit uns in vergangene Zeiten!
Die Rigi und ihre Namensgebung – Königin, Strich oder Falte
Der Humanist Albrecht von Bonstetten (1442 - 1504), Dekan des Klosters Einsiedeln, nennt 1479 in seiner Beschreibung der Schweiz den Berg mons regina oder auf deutsch Rigena. Er weist auch darauf hin, dass die Einheimischen die Rigena als Königin der Berge bezeichnen. Ein weiterer Namensbeleg findet sich in den Rechtsquellen der Bezirke des Kantons Schwyz. Es ist die 1561 erstellte Abschrift einer Urkunde aus der Zeit um 1360. Darin werden die Grenzen des Hofes Küssnacht beschrieben: "...über in denn altenn Rickenbach unnd dennen uff den obersten grad Riginun".
Die erste Worterklärung stammt vom Luzerner Stadtschreiber Renward Cysat (1545-1614). Er verweist auf Reginam montium und das auch bei den Landleuten gebräuchliche Rigam. Beide Bezeichnungen leitet er vom lateinischen oder italienischen Riga ab, was soviel heisst wie Linie, Strich, Falte oder Band im Fels. Die moderne Namensforschung bestätigt die zweite Deutung von Renward Cysat: Ursprung des Namens Rigi sind die Rigenen, die deutlich sichtbaren Felsbänder auf der Nord- und Westseite des Kulm. Ebenso unbestritten ist bei den Fachleuten die Bezeichnung des Berges als „die Rigi“. Bei Einheimischen und im regionalen Raum, insbesondere in der Dialektkommunikation, werden sowohl die Ausdrücke „die Rigi“ wie auch „der Rigi“ verwendet.
Die Rigi und der Bahnbau – Ein Meisterwerk
"Ich will alles Volk auf die Berge führen, damit sie alle die Herrlichkeit unseres erhabenen Landes geniessen können!", so rief Riggenbach, als er seine Erfindung, Züge mittels Zahnrad und Zahnstange über Steigungen zu führen, 1863 in Frankreich patentieren liess. Zusammen mit den Ingenieuren O. Zschokke und A. Naef richtete er an den Kanton Luzern das Gesuch, die Rigibahn bauen zu dürfen. Als bekannt wurde, dass eine ähnlich angetriebene Bahn bereits in Amerika in Betrieb sei, erteilte der Grosse Rat des Kantons Luzern am 9. Juni 1869 die Konzession. Das Initiativkomitee gründete eine Aktiengesellschaft und legte 1250 Aktien zur Subskription auf, die bereits am ersten Verkaufstag weit überzeichnet wurden.
Mitte September 1869 begann der Bahnbau. An Riggenbachs Geburtstag, am 21. Mai 1870, wurde mit der Lok Nr. 1, der "Stadt Luzern", die erste Probefahrt auf der 300 m langen Strecke in Vitznau zur Zufriedenheit durchgeführt. Am 21. Mai 1871 konnte die erste Bergbahn Europas festlich eingeweiht werden. Riggenbach selbst führte den Festzug auf Rigis Höhen, nach der damaligen Endstation Rigi Staffelhöhe. Die Bahnanlage, die Gebäulichkeiten und das Rollmaterial wurden für CHF 1'250'000.00 erstellt. Der Finanzierungs- und Abschreibungsplan hat vorgesehen, dass jährlich 50'000 Gäste die Vitznau-Rigi-Bahn benützen würden. Die Wirklichkeit übertraf aber die Kalkulation. Im ersten Betriebsjahr fuhren über 60'000 Gäste mit der Zahnradbahn und im Jahr 1874 wurde erstmals die 100'000-Limite überschritten. Mit der Eröffnung der Arth-Rigi-Bahn senkten sich dann für einige Jahre diese Zahlen, um bis 1886 wieder auf 102'021 zu steigen.
Die Rigi und die Rigi Bahnen – Gemeinsam ist man stark
In den späten 1980er Jahren wurde der letzte Anlauf zur Vereinigung der Rigi Bahnen in Angriff genommen. Ab 1988 wurden die Bereiche Verkauf/Marketing und kurz darauf der Baudienst unter gemeinsame Leitung gestellt, in der Absicht, eine Betriebsgemeinschaft zwischen den beiden Unternehmungen Arth- und Vitznau-Rigi-Bahn einzugehen. Nach genauer Prüfung kamen die beiden Unternehmensleitungen zum Schluss die beiden Gesellschaften zu einer neuen Aktiengesellschaft zu fusionieren. Diese Fusion wurde dann am 26. Mai 1992 (Arth-Rigi-Bahn) und am 27. Mai 1992 (Vitznau-Rigi-Bahn) durch die beiden Aktionärsversammlungen rückwirkend per 1. Januar 1992 vollzogen. Die Gesellschaft ist heute unter dem Namen RIGI BAHNEN AG im Handelsregister des Kantons Schwyz eingetragen. Der Sitz ist in Goldau SZ (Gemeinde Arth) und die Direktion/Unternehmensleitung in Vitznau LU.
RIGI BAHNEN AG
www.rigi.ch
